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Neues Denken – neue Potenziale bei der Schock GmbH

Warum bin ich eigentlich nicht so offen und tolerant, wie ich glaube? Weil uns unbewusste Denkmuster in der Wahrnehmung und Reaktion lenken, ohne dass wir es merken – und unsere Werte schlichtweg unterwandern. Die Schock GmbH geht mit einem Training dagegen an.

Um eine wirkliche Leistungsorientierung zu verfolgen, ist es essentiell, sich den unbewussten Denkmustern – zu Englisch: unconscious biases – zu stellen. Und genau das hat die Führungsriege der Schock GmbH in einem gemeinsamen Workshop ‚Neues Denken – neue Potenziale‘ mit uns von Synergy Consult gemacht.

In Simulationen und Übungen haben die Teilnehmenden faszinierende Einblick in ihr eigenes Gehirn erlangt. Es war überraschend zu sehen, wie sehr unser Denken im 21. Jahrhundert noch unbewusst über veraltete Geschlechterrollen beeinflusst wird. Und sich genau diese Einflüsse von Sozialisierung und Medien bewusst zu machen, ist der entscheidende Schritt: So lernen wir unsere eigenen Kategorien kennen, legen sie vor uns auf den Tisch und können im nächsten Schritt Prozesse entwickeln, um mögliche Fehlbeeinflussungen einzugrenzen. Denn tatsächlich können und wollen wir unsere Denkvorgänge nicht von heute auf morgen verändern – vielmehr geht es darum, über Nudging sinnvolle Wege im Betriebsablauf zu finden, welche die negativen Auswirkungen unserer menschlichen Fehlbarkeit einschränken.

Die Entscheider_innen bei Schock haben sich daher – nicht nur aufgrund des Trainings – für folgende Prozesse entschieden:

  • Initiierung eines Patenprogramms, um neuen Mitarbeitenden das Onboarding und die Integration ins Team zu erleichtern

  • Im TGE-Programm schauen Männer und Frauen gemeinsam auf die Betriebsabläufe, um sie zu optimieren – beispielsweise über Hebeerleichterungen, um die Tätigkeiten in der Produktion für alle zu entlasten, um den Rücken nicht zu überstrapazieren.

  • Die Formulierung von Stellenanzeigen wird nun darauf geprüft, ob die tradierten Formulierungen tatsächlich alle potenziellen Bewerber_innen ansprechen.

  • Im Bewerbungsprozess wird geprüft, inwiefern auf Fotos und Namen verzichtet werden kann, um den Blick der Beurteiler_innen noch stärker auf die Kompetenzen und Erfahrungen zu lenken (statt auf Geschlecht, kulturellen Hintergrund oder äußerliches Erscheinungsbild).

  • In Meetings zur Problemfindung kann des Teufels Advokat helfen: Ein Teammitglied bekommt den Auftrag, auf kritische und riskante Punkte hinzuweisen, die in einer homogenen Gruppe mit ähnlichen Perspektiven sonst leicht übersehen werden.

Sie möchten auch beginnen, unbewusste Denkmuster zu reflektieren? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!


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